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Mit HYSTEM-EXTRAN erhalten Sie "den Klassiker" für die hydrodynamische Kanalnetzberechnung städtischer Kanalnetze. Nutzen Sie HYSTEM-EXTRAN für den Nachweis der hydraulischen Leistungsfähigkeit z. B. bei GEPs sowie allgemein bei Neu- und Umplanungen von Kanalnetzen.
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Mit dem hydrodynamischen Niederschlag-Abfluss Modell HYSTEM-EXTRAN lassen sich Kanalnetzberechnungen sowohl mit Einzelereignissen als auch im Zusammenhang mit der Langzeit-Seriensimulation durchführen. Als Einzelereignis können Modellregen, z. B. der EULER-Modellregen oder Naturregen angesetzt werden. Bei der Langzeit-Seriensimulation kann das Programm LANGZEIT als Ergänzung zu HYSTEM-EXTRAN die Vorbereitung und Auswertung beträchtlich erleichtern. Neben der klassischen Kanalnetzberechnung lässt sich HYSTEM-EXTRAN aufgrund seiner flexiblen Struktur auch in verwandten Bereichen einsetzen. In Kombination mit dem Niederschlag-Abfluss Modell FLUTER kann es zur Berechnung natürlicher Gerinne (z. B. Bäche) genutzt werden. Wellendateien einer Schmutzfrachtberechnung mit KOSIM können von HYSTEM-EXTRAN eingelesen werden. Schließlich lassen sich Entwicklung und Überprüfung von Steuerungsstrategien für Kanalnetze - Stichwort "optimierte Kanalnetzbewirtschaftung" - durch das Zusammenwirken mit dem Regelinterpreter CONTROL realisieren.
Die Oberfläche stellt Ihnen folgende Module zur Verfügung:
- ITWH-MDB: Bearbeitung der Netzdaten
- ITWH-KN: Bearbeitung von Modellparametern, Sonderprofil- und Regendaten und Start der Rechenprogramme:
- ZEBEV: Zeitbeiwertverfahren nach DWA Arbeitsblatt 118
- HYSTEM: Oberflächenabflussberechnung
- EXTRAN: Hydrodynamische Abflusstransportberechnung
- ITWH-Front: Überwachung und Steuerung der Rechenläufe
Als Ergebnis jeder Berechnung erhalten Sie
- Drucklisten mit einem Protokoll der Eingabedaten, einer Bilanzierung der Zu- und Abflussvolumina und den maßgebenden Berechnungsergebnissen
- Ergebnisdateien, die vom HE-Viewer zur Auswertung eingelesen werden, um Ganglinien-/Längsschnittansichten zu generieren bzw. um ansprechende Ergebnisberichte zu erzeugen. Die Ergebnisdateien können alternativ mit Office-Programmen oder grafischen Auswertungsmodulen (z. B. GIPS) analysiert werden.
Umfangreiche Schnittstellen unterstützen u. a. den Im- und Export der ISYBAU-Austauschformate Abwasser (XML-2006) und der ISYBAU-Austauschformate 1996.
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Aktuelle Version
- Version 6.7 (Juni 2009)
Neuerungen: Modul "HE-Viewer" zur umfassenden Ergebnisauswertung
Systemvoraussetzungen
- Betriebssysteme: Windows XP Professional SP 3 oder Windows Vista (Enterprise, Business, Ultimate) 32-/64-Bit SP 1 (andere ggf. auf Anfrage); für Windows Vista: Microsoft-Patch zum Anzeigen der Online-Hilfe
- .NET-Framework 3.5 (wird ggf. installiert) sowie IE 7 oder neuer
- Hardware-Anforderungen mindestens wie bei MS Office 2000
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Kosten* ( * Endanwender-Preise inkl. MwSt.)
- Version bis 800 Elemente
4.403,00 EUR
- Version bis 50.000 Elemente
5.593,00 EUR
- Update von Version 6.6 auf 6.7: 595,00 EUR
- 3-tägiger Kurs zur Modellanwendung (bei Neukauf dringend empfohlen): 981,75 EUR
Preisstand: Juni 2009
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Daten erfassen und verwalten
Bei der Datenverwaltung wurde auf ein offenes, flexbiles Konzept geachtet. Zur Verwaltung der Kanalnetz- und Ergebnisdaten sowie der Berechnungsparameter kommt eine MS-ACCESS-Datenbank zum Einsatz. Die Eingabe und Bearbeitung der Daten erfolgt objektbezogen, d. h. für jede Objektart (Schacht, Haltung, Pumpe, Parametersatz, Regendaten etc.) steht ein eigener Dialog zur Verfügung. Dabei können neben den hydraulikrelevanten Daten
- zusätzliche Daten zur Bautechnik und zur Strukturierung der Netze wie z. B. Straßennamen oder Teilnetze (bei Haltungen, Schächten) erfasst werden,
- Sonderprofile und Jahresdateien für Regendaten mit Grafik-Unterstützung bearbeitet werden,
- mehrere Rechenläufe parallel verwaltet werden.
Der Anwender kann Daten im Dialog oder in Tabellenform erfassen. Umfangreiche Plausibilitätsprüfungen sorgen für fachlich stimmige Daten. Die Leistungsmerkmale einer ACCESS-Vollversion können genutzt werden. Außerdem stellt das Programm selbst zahlreiche Tools zur Datenpflege zur Verfügung, mit denen der gesamte Datenbestand in einem Arbeitsschritt an bestimmte Rahmenbedingungen angepasst werden kann. Der Datenbestand kann auch aus anderen Formaten, z. B. ISYBAU, übernommen werden.
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Rechenläufe überwachen und steuern
In der Praxis ist oft nicht nur 1 Rechengang notwendig, vielmehr müssen verschiedene Belastungen nachgerechnet werden. In einem Dialog lassen sich verschiedene Rechenläufe zusammenstellen und einzeln oder gebündelt starten. Das Modul ITWH-Front kann zur Überwachung der Simulation eingeschaltet werden.
ITWH-Front zeigt den Fortgang der Berechnung und den Status der Netzhydraulik laufend an. Meldungen und Ganglinien können über die Zwischenablage in andere Anwendungen kopiert werden. Erweist sich eine Netzvariante als hydraulisch untauglich, kann der Anwender die Berechnung stoppen und so Berechnungszeiten auf ein effektives Maß reduzieren.
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Rechenergebnisse analysieren
Wurden mehrere Varianten eines Netzes gerechnet, lassen sich die Ergebnisse anschließend mit dem eingebauten Ergebnisvergleich nach vorgegebenen Kriterien vergleichen. Die Funktion erzeugt übersichtliche Vergleichsberichte.
Zur Analyse der Ergebnisse im Einzelnen wird das Modul HE-Viewer eingesetzt. Der HE-Viewer stellt das Kanalnetz in einer Netzplanansicht dar, erzeugt konfigurierbare Berichte und ermöglicht die grafische Ergebnisanalyse anhand von Ganglinien oder Längsschnittansichten (siehe Abbildung unten und separates Infoblatt).
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HE-Viewer - überlagerte Ganglinien
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Abbildungen:
Haltungen erfassen
Schächte erfassen
Parametersätze erfassen
Regendaten erfassen
Sonderprofile erfassen
ITWH-Front: Diagramme bei laufender Berechnung anzeigen
ITWH-Front: Fehlermeldungen überwachen
HE-Viewer - überlagerte Ganglinien
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