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Fragen und Antworten rund um HYSTEM-EXTRAN 6

Systemvoraussetzungen und Installation

Allgemeines

2100 Frage: Welche Access-Versionen werden für den Betrieb von HYSTEM-EXTRAN (HE) benötigt, bzw. muss eine Vollversion von Access vorhanden sein?

Antwort: HE benötigt folgende Access-Versionen:
HE 6.4/6.5: Access 2000, XP oder 2003
HE 6.6/6.7: Access 2000, XP, 2003 oder 2007.
Eine Vollversion von Access wird nicht benötigt. HE prüft, ob eine der unterstützten Access-Versionen vorhanden ist und nutzt dann automatisch diese Version. Falls Access nicht in der erforderlichen Version installiert ist, kann die auf der Programm-CD mitgelieferte Access-Runtime-Version verwendet werden. Sie lässt sich aus dem Verzeichnis ART über "setup.exe" installieren.   <<zurück

2101 Frage: Welche Betriebssysteme werden aktuell unterstützt?

Antwort: HYSTEM-EXTRAN (HE) läuft unter folgenden Betriebssystemen:
6.7: Windows XP Professional SP 3 oder Windows Vista (Enterprise, Business, Ultimate) 32-/64-Bit SP 1
6.6: Windows XP Professional SP 2 oder Windows Vista (Enterprise, Business, Ultimate) 32-Bit
Andere ggf. auf Anfrage.   <<zurück

2102 Frage: Kann es beim Umstieg auf eine neuere Version von HYSTEM-EXTRAN (HE) Versionskonflikte geben?

Antwort: Es werden bei Updates immer wieder in der Vorlage-MDB gegenüber Vorgängerversionen Tabellen bzw. Spalten ergänzt. Alte Projekte müssen dann für die Benutzung in einer neueren HE-Version konvertiert werden, was jedoch automatisch geschieht, wenn Sie mit der neuen Version geöffnet werden. Konflikte kann es geben, wenn die MDBs schreibgeschützt sind, bzw. wenn Sie in einem vorhandenen GIPS oder GIPS-Light gleichzeitig bearbeitet werden. Zum korrekten Konvertieren müssen Sie sie einmal in HE exklusiv öffnen.   <<zurück

2103 Frage: Mit der Version 6.2 hat sich der Pfad der Rechenprogramme geändert: alt: C:\Programme\itwh\kn, neu: C:\Programme\itwh\Hystem-Extran 6.2. Kann es dadurch Probleme geben?

Antwort: Nur, wenn Sie selbst Batch-Dateien erstellen, müssen Sie den Pfad entsprechend ändern. Beachten Sie dabei auch, dass in dem neuen Pfadnamen Leerzeichen enthalten sind. Absolute Dateinamen - wie z.B. beim Aufruf der Rechenprogramme - müssen Sie deshalb mit Anführungszeichen einschließen.   <<zurück

2104 Frage: Bei einer Einstellung von größerer Schrift (über [Systemsteuerung] - [Anzeige] - [Einstellungen]...) werden die Dialoge in HYSTEM-EXTRAN (HE) nicht richtig angepasst.

Antwort: Wählen Sie für das Arbeiten mit HE "kleine Schriftarten". Wenn Sie dennoch umstellen möchten, sollten Sie nicht über [Systemsteuerung] - [Anzeige] - [Einstellungen] die großen Schriftarten wählen, sondern über [Systemsteuerung] - [Anzeige] - [Darstellung] ein neues Schema mit größeren Schriften anlegen. Dann werden auch die Dialoge in HE angepasst.   <<zurück

2105 Frage: Wird von HYSTEM-EXTRAN der Zugriff auf UNC-Pfade unterstützt?

Antwort: Ja, ab Version 6.4.   <<zurück

2106 Frage: HYSTEM-EXTRAN (HE) 6.6 lässt sich erstmals unter Windows Vista (32-Bit) installieren. Was gibt es bei der neuen Version zu beachten?

Antwort: Bisher wurden die Beispieldaten in einem Unterverzeichnis des Programmverzeichnisses abgelegt. Da unter Windows Vista im Standard-Programmverzeichnis in der Regel keine Schreibrechte vorhanden sind, werden die Beispieldateien beim ersten Programmstart in das Profil des Anwenders kopiert (unter XP: C:\Dokumente und Einstellungen\<Benutzername>\Eigene Dateien\Hystem-Extran 6.6 (oder neuer)). Außerdem kann der Anwender jetzt ein normaler Benutzer sein, Hauptbenutzer-Rechte sind nicht mehr erforderlich. Temporäre Dateien der Rechenprogramme werden im TEMP-Verzeichnis angelegt.   <<zurück

Fehlermeldungen beim Programmstart

2150 Frage: Wie kommt es, dass nach der Voll-Installation von HYSTEM-EXTRAN (HE) die Datenbank (z.B. Kanalnetzdaten) nicht geöffnet werden kann? (Fehlermeldung: "Microsoft Access konnte nicht gestartet werden. MS Access: MDW-Datei: C:\Programme\Gemeinsame Dateien\itwh Shared\itwh.mdw, MDE-Datei: C:\Programme\Gemeinsame Dateien\itwh Shared\itwh-mdbX.mde")

Antwort: Die Fehlermeldung deutet darauf hin, dass HE keine passende Access-Version gefunden hat. Vgl. Frage 2100.   <<zurück

2151 Frage: Warum lässt sich HYSTEM-EXTRAN (HE) nicht starten (Fehlermeldung beim Programmstart: "Laufzeitfehler 7, Nicht genügend Speicher")?

Antwort: Dieser Fehler tritt auf, wenn im Verzeichnis "...\Microsoft Shared\DAO" (standardmäßig unter "C:\Programme\Gemeinsame Dateien\...") die Datei "DAO350.dll" bzw. "DAO360.dll" fehlt oder nicht registriert ist. Dabei wird die Datei DAO350.dll für HE 6.1.6 oder älter benötigt, die Datei DAO360.dll für alle neueren HE Versionen. Überprüfen Sie die jeweils relevante Datei und wenn nötig registrieren Sie sie. Anschließend können Sie HE starten. (Zum Registrieren der Datei öffnen Sie die DOS-Eingabeaufforderung, wechseln in das oben genannte Verzeichnis und geben z.B. folgenden Befehl ein:
regsvr32 DAO360.dll)   <<zurück

2152 Frage: Bei Aufruf von ITWH-MDB in HYSTEM-EXTRAN (HE) 6.3 kommt eine Fehlermeldung, die besagt, dass "die Datenbank mit einer neueren Version als der installierten" erstellt wurde. Was heißt das und wie kann ich den Fehler beheben?

Antwort: Dieser Fehler tritt nur in seltenen Fällen auf. Im Lieferumfang von HE 6.3 sind zwei MDB-Versionen enthalten, je eine für die Zusammenarbeit mit Access 2000 und Access XP. Bei der Installation wird automatisch die MDB-Version installiert, die zum vorhandenen Access "passt". Dabei kann es bei bestimmten Konstellationen zu Fehlern kommen, so dass z.B. die MDB-Version für Access XP installiert wird, obwohl nur Access 2000 auf dem Rechner läuft. Dies führt dann zu der oben beschriebenen Fehlermeldung. Sie beheben den Fehler, indem Sie HE schließen und dann die Datei "itwh-mdb3.mde" aus dem Verzeichnis "\Common\itwh shared\MDE_2000\" der Programm-CD in das Verzeichnis "c:\programme\gemeinsame dateien\itwh shared" kopieren. Ggf. müssen Sie den Schreibschutz der Datei manuell aufheben. Dieses Attribut ist bei CD-Dateien standardmäßig gesetzt und wird nur von Windows XP beim Kopieren selbständig entfernt.   <<zurück

2153 Frage: Was hat es mit der Sicherheitswarnung "Unsichere Ausdrücke sind nicht blockiert." beim Start von ITWH-MDB mit HYSTEM-EXTRAN (HE) 6.4/6.5/6.6/6.7 auf sich? Und warum lassen sich im Modul ITWH-MDB bestimmte Funktionen (z. B. das Starten des Editors) nicht ausführen?

Antwort: HE 6.4/6.5/6.6/6.7 arbeiten mit Access 2000, aber auch mit Access XP und der Nachfolgeversion Access 2003 zusammen, HE 6.6/6.7 außerdem mit Access 2007. Die genannte Sicherheitswarnung erhalten Sie u.U. wenn Sie HE 6.4/6.5/6.6/6.7 mit Access 2003/2007 einsetzen. Die Warnung beinhaltet die Option, sogenannte "unsichere Ausdrücke" zu blockieren. Beantworten Sie die entsprechende Abfrage mit [Ja], kann dies dazu führen, dass Access das Ausführen bestimmter in HE implementierter Funktionen nicht mehr zulässt. Die Blockierung kann auch bereits eingeschaltet sein, so dass Sie zwar die Sicherheitswarnung nicht erhalten, aber die Funktionen sich nicht ausführen lassen. Schalten Sie die Blockierung aus, indem Sie die folgenden Schritte ausführen:
1. Zeigen Sie im Access-Menü [Extras] auf [Makro] und klicken Sie auf [Sicherheit].
2. Klicken Sie auf die Registerkarte [Sicherheitsstufe] und dann auf [Niedrig].
3. Klicken Sie auf [OK].
4. Starten Sie die ITWH-MDB neu.   <<zurück

2154 Frage: Beim ersten Start von HYSTEM-EXTRAN (HE) 6.6/6.7 werden offenbar verschiedene Aktionen automatisch ausgeführt. Was geschieht da genau?

Antwort: Beim primären Start des Programms werden die Beispieldaten aus dem Programmverzeichnis in 'Eigene Dateien' (XP) oder 'Dokumente' (Vista) kopiert. Dies ist notwendig, da unter Vista sonst nicht mit den Beispieldaten gearbeitet werden kann, denn der 'normale Benutzer' hat im Programmverzeichnis keine Schreibberechtigungen. Sie können die Beispieldaten ohne funktionale Beeinträchtigung des Programms löschen. Wenn Sie sie später doch noch verwenden möchten, müssen Sie sie manuell aus dem Programmverzeichnis in das Arbeitsverzeichnis kopieren.   <<zurück

Dokumentation

2190 Frage: Welche Systemvoraussetzungen sind für die PDF-Handbücher erforderlich?

Antwort: Unsere Online-Handbücher erfordern den Acrobat Reader 5.x oder neuer. Dieser ist kostenlos auf der Adobe Web-Seite erhältlich und kann bei Bedarf auch von unserer Programm-CD (Unterverzeichnis ACROREAD) installiert werden.   <<zurück

2191 Frage: Warum lässt sich die itwh-Hilfe der Version 6.2 unter Windows 2000 nicht durch Betätigen des Hilfe-Buttons starten?

Antwort: Dieses Problem ist mit einer neuen Version der Datei itwhmdb2.mde behoben. Die Datei können Sie bei Bedarf per E-Mail anfordern und in Ihr installiertes Programm integrieren. Ab Version 6.3 tritt das Problem nicht mehr auf.   <<zurück

2192 Frage: Warum lässt sich die Online-Hilfe unter Windows Vista nicht anzeigen?

Antwort: Die HYSTEM-EXTRAN Online-Hilfe hat das Hilfe-Format WinHlp32. Dieses Format wird von Windows Vista/Windows 7 nicht mehr automatisch unterstützt. Um die Hilfe nutzen zu können, müssen Sie von der Microsoft Internet-Seite einen Patch herunterladen: für Windows Vista: http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=de&FamilyID=6ebcfad9-d3f5-4365-8070-334cd175d4bb; für Windows 7: http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=258aa5ec-e3d9-4228-8844-008e02b32a2c&displaylang=de. Mehr Informationen zu diesem Patch enthält die News-Seite des Heise-Verlags (http://www.heise.de/newsticker/meldung/86460).   <<zurück

2193 Frage: Warum erreicht man aus den Dialogen für den ISYBAU 2006 Import/Export über F1 nicht die Online-Hilfe von HYSTEM-EXTRAN (HE)?

Antwort: Die ISYBAU-2006-Schnittstelle wird von HE, aber auch von GIPS genutzt. Sie ist ein eigenständiges Modul und verfügt über eine eigene HTML-Hilfe. Diese Hilfe starten Sie aus den Dialogen heraus über die Schaltfläche [Hilfe]. Zum Anzeigen ist der Microsoft Internet Explorer 6.0 SP 1 (oder neuer) erforderlich.   <<zurück

2194 Frage: (Neu) Warum ist in der Online-Hilfe von HYSTEM-EXTRAN (HE) 6.7 der HE-Viewer nicht beschrieben?

Antwort: Wie die ISYBAU-2006-Schnittstelle verfügt auch das Modul HE-Viewer über eine eigene HTML-Hilfe, die Sie aus dem Programmfenster des Moduls heraus aufrufen können. Zum Anzeigen ist der Microsoft Internet Explorer 6.0 SP 1 (oder neuer) erforderlich.   <<zurück

Programmbetrieb

Import/Export (Programmverhalten)

2200 Frage: Beim Import von CSV-Dateien mit HYSTEM-EXTRAN 6.2 kommt es zu Programmabstürzen (das Programm bleibt einfach stehen). Warum?

Antwort: Dieses Problem ist mit einer neuen Version der Datei itwhmdbutil.ocx behoben. Die Datei können Sie bei Bedarf per E-Mail anfordern und in Ihr installiertes Programm integrieren. Ab Version 6.3 tritt das Problem nicht mehr auf.   <<zurück

2201 Frage: Warum wird beim CSV-Import bzw. -Export mit Access unter Windows 2000 das falsche Dezimaltrennzeichen benutzt (Dezimalkomma statt Dezimalpunkt), sodass die im- bzw. exportierten Werte unbrauchbar werden?

Antwort: Dieses Problem lässt sich umgehen, wenn Sie Import und Export aus ITWH-KN heraus aufrufen (über das Menü [Projekt]) und nicht die Funktionen in ITWH-MDB verwenden. Ab Version 6.3 tritt das Problem nicht mehr auf.   <<zurück

2202 Frage: Warum kommt es mit Version 6.2 beim Import aus einer Projekt-MDB unter bestimmten Bedingungen zu Programmabstürzen und zu falschen Fehlermeldungen?

Antwort: Dieses Problem ist mit einer neuen Version der Dateien itwhmdbobject.dll und itwhmdbutil.ocx behoben. Die Dateien können Sie bei Bedarf per E-Mail anfordern und in Ihr installiertes Programm integrieren. Ab Version 6.3 tritt das Problem nicht mehr auf.   <<zurück

2203 Frage: Beim Importieren einer Netzdatei und z.B. einer Sonderprofildatei sollen laut Dokumentation jeweils LOG-Dateien erstellt werden, wenn Importfehler aufgetreten sind. Bei mir wird die LOG-Datei des Netzimportes beim Importieren von Sonderprofilen überschrieben. Wie kann ich dies verhindern?

Antwort: In HYSTEM-EXTRAN-Versionen 6.3 und älter werden beide LOG-Dateien nach dem gleichen Prinzip abgespeichert, nämlich unter dem Namen "Name-der-gewählten-Datei.log". Haben nun die importierte Netzdatei und die importierte Sonderprofildatei denselben Namen (z.B. "hannover.net" und "hannover.son"), dann werden beide LOG-Dateien den gleichen Namen erhalten und ggf. überschreibt die zweite LOG-Datei eine andere schon existierende. Ab Version 6.4 werden die Dateinamen nach einem anderen Prinzip generiert: "Name-der-gewählten-Datei_net.log" für Netzdateien und "Name-der-gewählten-Datei_son.log" für Sonderprofildateien. Die oben beschriebenen Konflikte treten also nicht mehr auf.   <<zurück

2204 Frage: Beim Import einer NET-Datei werden nur die hydraulisch relevanten Daten ausgetauscht, Straßennamen z.B. werden nicht berücksichtigt. Gibt es eine Möglichkeit, auch solche Informationen zu importieren?

Antwort: Ja, ab Version 6.4 können Sie Daten direkt von Projekt-Datenbank zu Projekt-Datenbank austauschen. Es werden immer die vollständigen Datensätze übertragen. Eine individuelle Auswahl der benötigten Daten ist möglich, so können z.B. nur Straßennamen, oder Gruppen importiert werden. Zur weiteren Verfeinerung lassen sich auch nur exportmarkierte oder nur nicht exportmarkierte Objekte wählen. Der Austausch ist in beide Richtungen möglich, d.h. Projektdaten lassen sich selektiv importieren und exportieren.   <<zurück

2205 Frage: Ich habe ISYBAU-K '96-Daten importiert. Die Wasserverbrauchsdaten werden offensichtlich falsch eingelesen. Wie kommt das?

Antwort: Beim Import von ISYBAU-K ´96-Daten des dritten Blockes (Teileinzugsgebietsdaten) wird der Wert der Spalte 17 versehentlich bereits zum Wasserverbrauch gezählt, was nicht korrekt ist, denn dieser beginnt erst in Spalte 18 (vergleiche Formatbeschreibung ISYBAU Typ K). Dies kann dazu führen, dass statt 150 l/E*d z.B. 3150 l/E*d eingelesen werden. Der Fehler tritt nur auf, wenn in der Spalte 17 Zahlen größer Null stehen. Ab der Programmversion 6.4.3 ist der Fehler behoben.   <<zurück

2206 Frage: Wenn ich die Funktion [Import]-[Projektdaten] ausführe, werden bei den Extran-Parametern die Elementlisten für Printerplots nicht mit übernommen.

Antwort: Das ist richtig. Wenn Sie über den Projektimport Extran-Parameter importieren, werden die Elementlisten "Schacht" und "Element" für die Printerplotausgabe (Registerkarte [Ausgabe Printerplots]) nicht mit übernommen, da nicht immer gewährleistet ist, dass die dort gelisteten Objekte in der Zieldatenbank existieren.   <<zurück

2207 Frage: Wenn ich Daten aus ISYBAU 2006-XML importiere und später wieder exportiere, sind die ISYBAU 2006-XML-Dateien nicht identisch. Woran liegt das?

Antwort: Das ISYBAU 2006-XML-Format lässt sich in der HYSTEM-EXTRAN-Struktur nicht zu 100 % abbilden. Lesen Sie deshalb in der Online-Hilfe der ISYBAU-2006-Schnittstelle die Hilfeseite "Anpassung ISYBAU-Format - Datenbankformat".   <<zurück

2208 Frage: Kann die ISYBAU 2006-Schnittstelle beim Export von Rechenläufen das verwendete Berechnungsverfahren mit exportieren?

Antwort: Das Berechnungsverfahren kann von der Schnittstelle nicht automatisch erkannt werden. Ab HE-Version 6.6.2 wird aber eine ISYBAU 2006-Schnittstelle mitgeliefert, die eine Erweiterung im Export-Dialog enthält, sodass Sie das Berechnungsverfahren angeben können. Die entsprechende Information wird dann mit exportiert. In HE 6.6.1 ist diese Funktionalität noch nicht enthalten. Sie steht erst ab HE 6.6.2 zur Verfügung. Beachten Sie aber, dass GIPS (ab Version 5.1.1) die selbe Schnittstelle verwendet wie HE. GIPS wird ab Version 5.1.2 mit der neuen Schnittstelle ausgeliefert. Wenn Sie also entweder mindestens HE 6.6.2 oder mindestens GIPS 5.1.2 installiert haben, steht die neue Fassung der Schnittstelle automatisch beiden Programmen zur Verfügung.   <<zurück

2209 Frage: (Neu) Ich habe ISYBAU-K '96-Daten importiert, in denen Haltungsnamen offenbar doppelt vorkommen. Warum erhalte ich darüber keine Meldung?

Antwort: Beim Import kann die Option [doppelte Haltungen umbenennen] gesetzt werden. Wird diese Option nicht verwendet, werden ggf. Haltungen ignoriert. Ab Version 6.7 gibt HYSTEM-EXTRAN in dem Fall eine Meldung aus, dass ein Objekt mehrfach in der Quelldatei vorhanden ist.   <<zurück

Simulation/Berechnung (Programmverhalten)

2300 Frage: Warum kommt in HYSTEM bzw. EXTRAN bei der Oberflächenabflussberechnung überall "Null" heraus?

Antwort: Möglicherweise passen Ihre Einstellungen für HYSTEM auf der einen und EXTRAN auf der anderen Seite nicht zusammen. Überprüfen Sie daher zuerst die Einstellungen in Ihrem Projekt. Die häufigsten Fehl-Einstellungen sind: 1) Datum und Uhrzeit des Niederschlags und Datum und Uhrzeit des Simulationszeitraums für HYSTEM überschneiden sich nicht. 2) Die erzeugte Wellendatei aus der Oberflächenabflussberechnung mit HYSTEM muss als so genannte 1. Wellendatei im EXTRAN-Parametersatz eingetragen sein. 3) Datum und Uhrzeit der Wellendatei von HYSTEM und Datum und Uhrzeit des Simulationszeitraums in EXTRAN überschneiden sich nicht. 4) Es wurde vergessen, für das Kanalnetz eine Gesamtfläche bzw. befestigte Fläche anzugeben. Demzufolge können keine Abflüsse entstehen. 5) Die Regenschreibernummer, die in der HYSTEM-Parameterdatei dem Niederschlag zugeordnet wurde, stimmt nicht mit der Regenschreibernummer überein, die bei den RW- bzw. MW-Haltungen des Kanalnetzes steht.   <<zurück

2301 Frage: Nach dem Umstieg von HYSTEM-EXTRAN (HE) 6.2 auf 6.3/6.4/6.5/6.6/6.7 laufen die Simulationen nicht mehr. Offenbar werden die in den Parameterdateien eingetragenen Pfade zu den benötigten Dateien nicht gefunden. Was kann ich da tun?

Antwort: Die Parameterdatensätze der Simulation enthalten in der Regel zum gezielten eindeutigen Zugriff den vollständigen absoluten Pfad der benötigten Dateien. Mit HE 6.2 wurden diese absoluten Pfade immer mit herausgeschrieben, was den Nachteil hatte, dass auf anderen PCs mit anderer Verzeichnisstruktur die Rechenläufe erst liefen, nachdem die Pfade alle "zu Fuß" angepasst worden waren.

Mit HE 6.3 hat sich dieses Programmverhalten geändert. Über einen Schalter kann der Anwender das Programm veranlassen, die Pfade zu ignorieren. In diesem Fall erwartet das Rechenprogramm die Dateien in dem Verzeichnis, das Sie im Dialog [Informationen zum Projekt] als Vorgabe-Exportverzeichnis eingetragen haben und das dann automatisch auch das Standard-Exportverzeichnis für die Parameterdateien ist. Ist der Eintrag "Vorgabe-Exportverzeichnis" leer, wird automatisch das Verzeichnis der Projekt-MDB als Exportverzeichnis angenommen. Somit können Projekte problemlos zur Berechnung an andere PCs weitergegeben werden, da in den Parameterdateien keine Pfadangaben enthalten sind.

Beim Update auf die Programmversion 6.3.1 ergibt sich also u.U. folgendes Problem:
HE 6.3.1 wird so installiert, dass in den Parameterdialogen der Schalter "Pfade exportieren" NICHT gesetzt ist. Damit werden die Pfade bei der Simulation ignoriert, was NICHT der alten Situation unter 6.2 entspricht. Viele Projekte laufen daher nicht mehr. Lösen Sie das Problem, indem Sie den Schalter "Pfade exportieren" aktivieren. Damit haben Sie wieder das Verhalten, das Sie von der Version 6.2 gewohnt sind und Sie können Simulationen mit Ihren alten Projekten durchführen.

In den Programmversionen 6.4/6.5/6.6/6.7 ist der Schalter "Pfade exportieren" standardmäßig ebenfalls nicht gesetzt.   <<zurück

2302 Frage: Bei der EXTRAN-Simulation erhalte ich immer wieder die Meldung "Datei control.ext existiert nicht". Was hat es damit auf sich?

Antwort: Wenn Sie nur mit dem Programm HYSTEM-EXTRAN (HE) arbeiten, können Sie diese Meldung ignorieren. Die Datei "control.ext" ist standardmäßig nicht vorhanden, sie wird aber auch nicht benötigt. Wesentlich ist die Meldung nur für Anwender, die HE in Verbindung mit dem Kanalnetzsteuerungsprogramm CONTROL einsetzen. In dem Fall wird für die Simulation eine vorhandene Datei "control.ext" erwartet und die Meldung zeigt an, wenn diese Datei fehlt.   <<zurück

2303 Frage: Gibt es eine Möglichkeit, die Simulation zu beschleunigen? Und was kann ich tun, wenn Windows-Scripting auf meinem Rechner deaktiviert ist und die Simulation deshalb nicht läuft?

Antwort: Ab HYSTEM-EXTRAN (HE) Version 6.4 gibt es verschiedene Möglichkeiten, aus ITWH-KN die Simulation zu starten. Sie können die Standardeinstellung wählen (mit Windows-Scripting und mit einer Überwachung in ITWH-Front). Sie können aber auch die Simulation über eine Batchdatei (ohne Windows-Scripting) laufen lassen und/oder ITWH-Front deaktivieren (und dann die Simulation in einem Konsolenfenster überwachen). Die Simulation ohne ITWH-Front beschleunigt die Abarbeitung der Rechenläufe, da die Kommunikation zwischen ITWH-Front und den Rechenprogrammen bzw. die grafische Aufarbeitung der Daten zeitaufwändig ist. In älteren Versionen ist die Simulation ohne ITWH-Front ebenfalls möglich - dort muss aber eine entsprechende Batchdatei manuell erzeugt und außerhalb von HE gestartet werden.   <<zurück

2304 Frage: Der Rechenkern gibt folgende Fehlermeldung aus "Ungueltiges Datum oder ungueltige Uhrzeit auf Regendatei". Woran liegt das?

Antwort: Wenn der Rechenkern einer älteren HE-Version diese Fehlermeldung ausgibt, könnte es sich um eine aus KOSTRA-DWD exportierte Regendatei handeln, die zunächst nicht erkannt wird. In diesem Fall öffnen Sie die Regendatei einmal in HE, modifizieren Sie einen Wert und speichern Sie die Regendatei.   <<zurück

2305 Frage: Berechnungen des Anfangs- und Endvolumens sind in HYSTEM-EXTRAN (HE) 6.5 und 6.6/6.7 nicht identisch. Woran liegt das?

Antwort: In HE-Versionen älter als 6.6 wurden die Volumina in Haltungen anders berechnet und die Volumina von Grund-/Seitenauslässen nicht berücksichtigt. Das ist ab Version 6.6 behoben.   <<zurück

2306 Frage: (Neu) Warum treten unter Umständen Unterschiede bei der Vollfüllleistung zwischen den Angaben in der Datenbank (MDB) und den Angaben der EXTRAN-Ergebnisliste (*.ext) auf?

Antwort: Bisher rechnete der Rechenkern mit 2, die MDB mit allen Nachkommastellen. Durch unterschiedliche Rundung (Nachkommastellen) konnte es dazu kommen, dass aus einem sehr kleinen Gefälle (3 Nachkommastellen) ein Nullgefälle (2 Nachkommastellen) wurde. Extran setzt bei Nullgefälle immer ein Mindestgefälle an, das dann auch in den Ausgabelisten erscheint. Die Vollfüllleistungen waren infolgedessen entsprechend unterschiedlich. Ab Version 6.7 rechnen sowohl der Rechenkern als auch die MDB mit 2 Nachkommastellen.   <<zurück

Berichte (Programmverhalten)

2400 Frage: Warum kommt es beim Direktausdruck von Berichten in der Version 6.2 manchmal zu der Fehlermeldung "ungültiger Drucker"?

Antwort: Dieses Problem ist mit einer neuen Version der Datei itwhmdbutil.ocx behoben. Die Datei können Sie bei Bedarf per E-Mail anfordern und in Ihr installiertes Programm integrieren. Ab Version 6.3 tritt das Problem nicht mehr auf. Ab Version 6.7 kann der HE-Viewer für die Ausgabe von Berichten genutzt werden. Er bietet mehr Möglichkeiten als die bisherige Berichtsfunktion.   <<zurück

2401 Frage: Vereinzelt tritt in Versionen <= 6.2 der Effekt auf, dass beim Aufrufen der Berichte eine Verknüpfung zu einem COM-Server nicht erstellt werden kann. Dadurch wird das Kundenlogo-Bitmap nicht aktualisiert und das Default-Logo bleibt in den Berichten. Wie lässt sich das beheben?

Antwort: Dieser Fehler tritt nicht auf, wenn Sie Dateien mit der Endung *.bmp mit der Anwendung MS-Paint verknüpfen. Im Zweifelsfall sollten Sie also Ihre Verknüpfung ändern. In der Programmversion 6.3 wurde die Einbindung des Firmenlogos vollständig überarbeitet.   <<zurück

2402 Frage: Warum bricht das Programm HYSTEM-EXTRAN 6.2/6.3/6.4/6.5/6.6 ab, wenn ein ausgewählter Bericht angezeigt werden soll?

Antwort: Dieser Fehler kann in Verbindung mit dem Norton Antivirus Programm auftreten. Sie haben möglicherweise Norton Antivirus installiert und in dessen "System"-Einstellungen die Option "Skript blocken" aktiviert. Damit wird die Skriptausführung unterbunden und die Berichte lassen sich nicht generieren. Deaktivieren Sie die Skriptblockierung, damit die Berichte angezeigt werden können. Ab Version 6.7 kann der HE-Viewer für die Ausgabe von Berichten genutzt werden. Er bietet mehr Möglichkeiten als die bisherige Berichtsfunktion.   <<zurück

2403 Frage: Der Bericht "Übersicht Profile" ist leer, wie kommt das?

Antwort: In Version 6.3 muss vor Aufruf dieses Berichtes im Dialog "Hystem-Extran Berichte" die Option "nur exportmarkierte Elemente" ausgeschaltet werden. Bei den Standardprofilen kann und soll eine Exportmarkierung nicht gesetzt werden, weil diese Standardprofile nicht editierbar sein sollen. Ruft man den Bericht also mit der Option "nur exportmarkierte Elemente" auf, so bleibt die Übersicht entsprechend leer. Ab Version 6.4 wird nicht mehr nach den Exportmarkierungen der Profile, sondern nach denen der zugeordneten Haltungen gefiltert. Der Bericht ist dann leer, wenn "nur exportmarkierte Elemente" eingeschaltet ist, aber die Haltungen keine Exportmarkierungen aufweisen.   <<zurück

2404 Frage: Bei der Erzeugung des Berichtes "Teileinzugsgebiet" (TEZG) erhalte ich eine Fehlermeldung. Woran liegt das?

Antwort: Wird in den Kanalnetzdaten bei einem TEZG eine Einwohnerdichte von 0 angegeben, führt dies bei der Erzeugung des Berichtes TEZG zu einer Fehlermeldung "SQL Server-Fehler". Tipp: Setzen Sie die Einwohnerdichte auf 0,001. Die angezeigten Resultate entsprechen dann denen des 0-Wertes.   <<zurück

2405 Frage: (Neu) In HYSTEM-EXTRAN (HE) 6.7 gibt es verschiedene Funktionen zur Berichterstellung. Welches Werkzeug soll ich verwenden?

Antwort: HE 6.7 bringt erstmals das Modul HE-Viewer mit. Mit diesem Modul können Ergebnisse nicht nur grafisch analysiert werden, z.B. über Längsschnitte, sondern es können auch komfortabel Berichte erzeugt werden. Benutzen Sie die neuen Funktionen des HE-Viewer. Beachten Sie jedoch die Einschränkungen: Der HE-Viewer kann nur Ergebnisdateien der Formate *_hys.csv (HYSTEM) oder *_lau.csv (EXTRAN) verarbeiten. ZEBEV-Ergebnisse können nicht ausgewertet werden.   <<zurück

Eingaben in die MDB (Programmverhalten)

2500 Frage: Im Dialog [Haltung], Registerkarte [Profil]: Ändern sich die Sonderprofildaten für ein nicht normiertes Sonderprofil in Höhe oder Breite, werden die neuen Werte nicht automatisch bei den Haltungen aktualisiert. Warum nicht?

Antwort: Sie müssen dazu die Sonderprofilnummer neu zuweisen. Dann werden die aktuellen Werte für Höhe und Breite aus dem Sonderprofildatensatz neu geladen und bei der Haltung aktualisiert. Diesen Job können Sie automatisch erledigen lassen, indem Sie in ITWH-MDB die [Tools] öffnen und aus der Liste die Funktion "Höhe und Breite der nicht normierten Sonderprofile aus der Profiltabelle in die Haltung übernehmen" auswählen und ausführen. Alternativ können Sie auch im Haltungsformular einen Filter definieren und dann die Option "Gruppe ändern" verwenden.   <<zurück

2501 Frage: Darf ich bei der Bezeichnung von Elementen Sonderzeichen verwenden?

Antwort: Manche Sonderzeichen werden innerhalb von Access als Platzhalter verwendet, um Abfragen zu formulieren. Diese Sonderzeichen sind in Elementnamen unzulässig. (Dies betrifft die Zeichen:
* (Stern) entspricht einer beliebigen Anzahl an Zeichen,
? (Fragezeichen) entspricht einem einzelnen alphabetischen Zeichen,
- (Bindestrich) entspricht einem einzelnen beliebigen Zeichen innerhalb des angegebenen Bereichs
# (Doppelkreuz) entspricht einem einzelnen numerischen Zeichen,
[ ] entspricht einem einzelnen Zeichen innerhalb der eckigen Klammern,
! (Ausrufezeichen) entspricht einem einzelnen beliebigen Zeichen, das in der eckigen Klammer nicht enthalten ist.)
Leerzeichen und Umlaute (z.B. ß oder ä) sollten ebenfalls vermieden werden.   <<zurück

2502 Frage: Dialog [Pumpen], Programmversion 6.2: Warum kann es passieren, dass Werte, die zulässig sind, als unzulässig verweigert werden, wenn der Steuerschacht nicht der obere Schacht ist?

Antwort: Die Eingabe von Schaltstufen bei Pumpen wurde falsch überprüft! Dieses Problem ist mit einer neuen Version der Datei itwhmdb2.mde behoben. Die Datei können Sie bei Bedarf per E-Mail anfordern und in Ihr installiertes Programm integrieren. Ab Version 6.3 tritt das Problem nicht mehr auf.   <<zurück

2503 Frage: Durch Rechenlaufimporte in den Versionen bis 6.2 wird die Projektdatenbank (*.mdb) erheblich größer. Nach dem Löschen der Rechenläufe wird sie nicht wieder kleiner. Was kann man da tun?

Antwort: Die *.mdb-Datei lässt sich in Access komprimieren. Dafür ist allerdings die Vollversion von Access 97 oder Access 2000 erforderlich. Achtung: Wenn Sie die *.mdb-Datei mit der Vollversion von Access 2000 komprimieren, lässt sie sich anschließend in GIPS (4.5.x) oder PLOT (6.x) nicht mehr verwenden, da diese Programme eine Access 97-Datenbank-Datei benötigen. Ab Version 6.3 steht jedoch in HYSTEM-EXTRAN ein Mechanismus zur Komprimierung zur Verfügung. Er kann über das Formular [Einstellungen] aktiviert werden. Zudem sind auch freie Tools zur Datenbank-Komprimierung im Internet erhältlich.   <<zurück

2504 Frage: Was genau passiert beim automatischen Nummerieren von Haltungen mit dem Tool "Haltungsreihenfolge erzeugen"?

Antwort: Grundsätzlich geht die Funktion so vor, dass mit der Nummerierung an freien Enden (Schächten mit nur einer angeschlossenen Haltung) und an Auslässen begonnen wird. Von dort aus wird die Nummerierung entsprechend der gewählten Optionen durchgeführt. Zum Schluss werden alle Haltungen, die noch nicht nummeriert sind, entsprechend ihrer alphanumerischen Reihenfolge durchnummeriert. Einzelheiten finden Sie auch in der HYSTEM-EXTRAN Online-Hilfe unter dem Indexstichwort "Tool Haltungsreihenfolge erzeugen".   <<zurück

2505 Frage: Woher kommen in HYSTEM-EXTRAN die Vorgabewerte für die Berechnung der Haltungsverluste nach dem Individualkonzept (auf der Registerkarte [Verluste] im Formular [Haltungen])? Was ist bei der Berechnung mit dem Individualkonzept noch zu beachten?

Antwort: Im Formular [Einstellungen] gibt es ebenfalls eine Registerkarte [Verluste]. Die dort eingetragenen Vorgabewerte werden in das Haltungsformular übernommen. Wenn mit dem Individualkonzept gerechnet wird, muss die "Einheit Rauigkeit" (siehe Registerkarte [Profil] im Formular [Haltungen]) auf kb gesetzt sein. War dort kSt eingestellt und Sie schalten auf das Individualkonzept um, dann wird die Einstellung automatisch auf kb geändert und ein Default-Rauigkeitsbeiwert von 1,5 wird gesetzt.   <<zurück

2506 Frage: Aus meiner Datenbank wurden Haltungen oder andere Elemente (z.B. Pumpen) entfernt, obwohl ich diese nicht gelöscht habe. Wie kann es dazu kommen?

Antwort: In HYSTEM-EXTRAN werden bei den Objekten Schächte und Elemente (Haltungen, Pumpen, etc.) unterschieden. Schächte haben u.a. die Eigenschaft, dass Elemente, die mit ihnen verknüpft sind, beim Löschen mit entfernt werden. Wenn Sie also einen Schacht löschen, der mit zwei Haltungen verbunden ist, so werden diese beiden Haltungen ebenfalls gelöscht.   <<zurück

2507 Frage: Ich habe Profilabmessungen nicht über das Haltungsformular, sondern mithilfe von Access-Funktionen eingegeben. Dabei werden Qvoll, Vvoll und die Querschnittsfläche dieser Haltungen offenbar nicht oder falsch berechnet.

Antwort: Das stimmt, denn die Berechnung findet im Haltungsformular statt. In älteren Versionen von HYSTEM-EXTRAN müssen Sie im Formular [Haltungen] auf der Registerkarte [Profil] jede Haltung einmal öffnen, um die Berechnungen neu ausführen zu lassen. Ab Version 6.4 können Sie das neu eingeführte Tool "Qvoll, Vvoll und Querschnittsfläche berechnen" dafür verwenden.   <<zurück

2508 Frage: Die Ergebnisse einer ZEBEV-Simulation können mit HYSTEM-EXTRAN (HE) 6.3 als Rechenlauf importiert werden und lassen sich dann in entsprechenden Berichten ausgeben. Warum werden die dazugehörigen Maximalwerte nicht auf der Registerkarte [Ergebnisse] im Formular [Haltungen] eingetragen (wie dies z.B. bei den Ergebnissen einer EXTRAN-Simulation der Fall ist)?

Antwort: Für den Rechenlauf-Import muss bei der ZEBEV-Simulation die Datei "Ausgabedatei für MDB-Import" erzeugt werden. Diese Datei kann in ITWH-MDB als Rechenlauf eingelesen werden und stellt die ZEBEV-Ergebnisse für die entsprechenden Berichten zur Verfügung. Leider enthält diese Ausgabedatei keine Maximalwerte. Ab HE 6.4 kann bei der ZEBEV-Simulation eine weitere Ausgabedatei erzeugt werden ("Ausgabedatei für MDB-Import (max.)"). Diese Datei lässt sich in ITWH-MDB ebenfalls als Rechenlauf importieren und wird dann genutzt, um die Maximalwerte im Formular [Haltungen] anzuzeigen. Beide genannten Ausgabedateien können in ITWH-MDB unter dem selben Rechenlaufnamen (und der selben ID) importiert werden.   <<zurück

2509 Frage: In HYSTEM-EXTRAN (HE) 6.4 werde ich in bestimmten Projekten aufgefordert, fehlerhafte Schachtsohlhöhen zu korrigieren. Was hat es damit auf sich?

Antwort: Das Import-Modul wurde für HE 6.4 überarbeitet. Mit diesem Modul kann es bei bestimmten Konstellationen - abhängig von den vorliegenden Daten und den ausgeführten Arbeitsschritten - dazu kommen, dass beim Import einer Netzdatei die Schachtsohlhöhen nicht auf die tiefste Rohrsohle der angeschlossenen Haltungen gesetzt werden. Die HE NET-Datei enthält keine Schachtsohlen. Um beim Import in die Projekt-Datenbank aber vollständige Schachtdatensätze zu erhalten, wird die Schachtsohle normalerweise aus den Rohrsohlen am Schacht abgeleitet. Es gilt die Annahme: Schachtsohle = tiefste Rohrsohle. Fehlt in der Projekt-Datenbank eine Schachtsohle oder ist sie fehlerhaft, hat dies keine Auswirkungen auf die Simulationsergebnisse, das Programm fordert den Anwender jedoch ggf. auf, fehlerhafte Schachtsohlen zu korrigieren. Wir haben für das Import-Modul inzwischen ein Patch erstellt, das Ihnen im Bereich [Software-Support] zum kostenlosen Download zur Verfügung steht. In HE 6.5 tritt das Problem nicht mehr auf.   <<zurück

2510 Frage: Ab HYSTEM-EXTRAN (HE) 6.5 stehen verschiedene Schiebertypen nicht mehr zur Verfügung. Was passiert mit alten Projekten, in denen diese Schiebertypen definiert wurden?

Antwort: Die bis Version 6.4 verfügbaren Schiebertypen 5, 6, 7 und 8 sind in der Version 6.5 weggefallen. Sind die betroffenen Schiebertypen z.B. in einem 6.4-Projekt zugeordnet worden, so werden sie beim Öffnen mit 6.5 oder neuer automatisch in andere Schiebertypen umgewandelt. Die Migration erfolgt nach folgender Zuordnung: Typ 5 -> Typ 20; Typ 6 -> Typ 21; Typ 7 -> Typ 20; Typ 8 -> Typ 20. Erläuterungen zu den Schiebertypen finden Sie im Anwenderhandbuch im Kapitel 15.   <<zurück

2511 Frage: Im [Ändern]-Dialog für Haltungen werden in einigen Listen keine Objekte angezeigt. Warum nicht?

Antwort: Wenn in den [Gruppe ändern]-Dialogen der Haltungen und Schächte in den Listenfeldern (z.B. Teilnetz) keine Objekte angezeigt werden, liegt dies an einem Fehler in Access 2000. Die Anzahl der darstellbaren Objekte ist dort stark eingeschränkt. In Access 2003 und XP tritt der Fehler nicht auf.   <<zurück

2512 Frage: Warum können unter Access 2007 in der "Aktions-Symbolleiste" die Buttons für den Projekt-Import/Export, Import/Export Sonstiges und Projektinfo nicht genutzt werden?

Antwort: Aus technischen Gründen können die Funktionen innerhalb des Moduls ITWH-MDB leider nicht mehr aufgerufen werden. Sie stehen aber im Hauptprogramm ITWH-KN ebenfalls zur Verfügung. Rufen Sie daher die genannten Funktionen zum Im- und Export und den Projektinfo-Dialog in ITWH-KN auf (über das Menü [Projekt]).   <<zurück

2513 Frage: (Neu) Wo sind unter Access 2007 die itwh-Symbolleisten zu finden? Sie werden nach Öffnen des Moduls ITWH-MDB nicht angezeigt.

Antwort: Unter Access 2007 müssen Sie standardmäßig über das Access-Menü auf die itwh-Symbolleisten zugreifen. Klicken Sie dazu auf den Menüpunkt [Add-Ins]. Es gibt aber auch die Möglichkeit Access 2007 so zu konfigurieren, dass die Symbolleisten wie gewohnt sichtbar sind. Diese Konfiguration ist allerdings nur je Projekt-MDB möglich. Führen Sie folgende Schritte aus:
- Über [Weitere Befehle] im Access-Menü den Dialog [Access-Optionen] öffnen,
- im Inhaltsverzeichnis das Thema [Aktuelle Datenbank] markieren,
- den Bereich [Multifunktionsleisten- und Symbolleistenoptionen] bearbeiten: a) Aus der Liste [Menüleiste] die Option [ItwhMenü] wählen, b) die Markierung [Integrierte Symbolleisten zulassen] ausschalten! Dialog über [OK] verlassen.
- Kanalnetzdaten neu starten.   <<zurück

2514 Frage: (Neu) Wie kann ich unter Access 2007 die Abfrage abschalten, ob ich die Datenbank wirklich öffnen will?

Antwort: Unter Access 2007 gibt es neue Sicherheitsabfragen. Um diese zu umgehen, können Sie bestimmte Verzeichnisse als "vertrauenswürdige Speicherorte" definieren. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:
- Über [Weitere Befehle] im Access-Menü den Dialog [Access-Optionen] öffnen,
- im Inhaltsverzeichnis das Thema [Vertrauensstellungscenter] markieren und Schaltfläche [Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter] anklicken,
- im Inhaltsverzeichnis das Thema [Vertrauenswürdige Speicherorte] markieren und Schaltfläche [Neuen Speicherort hinzufügen] anklicken,
- über die Dateiauswahl das folgende Verzeichnis wählen: "C:\Dokumente und Einstellungen\All Users\Anwendungsdaten\itwh\Shared" und Dialoge über [OK] verlassen.
- Kanalnetzdaten neu starten.   <<zurück

Sonstiges zum Programmverhalten

2600 Frage: Wie werden in HYSTEM-EXTRAN (HE) Regen-, Schmutz- und Mischwasserkanäle unterschieden?

Antwort: HE greift für die hydraulische Berechnung auf die *.net-Datei zurück. In diesem Dateiformat gibt es in der aktuellen Version (Format 5.2) kein Feld für die Abwasserart einer Haltung. Ob bei einer Haltung Regenwasser, Schmutzwasser oder beides rechnerisch berücksichtigt wird, hängt von folgenden Einstellungen ab: 1a) Regenwasser (HYSTEM): Bei der Oberflächenabflussberechnung muss die Regenschreibernummer einer Haltung (steht in der Datenbank auf der Registerkarte [Flächen]) mit der Regenschreibernummer des für die Berechnung verwendeten Regens übereinstimmen. Diese Nummer steht in der hyspar-Datei vor dem Namen der Regendatei. Bei gleichmäßiger Überregnung aller Haltungen (trifft zu bei kleinen Einzugsgebieten ohne Schmutzwasserhaltungen) kann der Einfachheit halber die Regenschreibernummer weggelassen werden (entspricht der Regenschreibernummer Null). 1b) Regenwasser (EXTRAN): Damit beim Abflusstransport der Regenwasseranfall berücksichtigt wird, muss in der extpar-Datei eine Wellendatei angegeben sein, die die Regenwasserzuflussganglinien für die einzelnen Schächte enthält. 2) Schmutzwasser (EXTRAN): Der Haltung wird eine Teileinzugsgebietsnummer zugewiesen (steht in der Datenbank auf der Registerkarte [Flächen]). Sofern bei der Definition der Teileinzugsgebietsdaten für das Teileinzugsgebiet dieser Nummer Werte größer Null stehen und die Haltung eine Fläche größer Null besitzt, wird für diese Haltung beim Abflusstransport ein SW-Anteil berücksichtigt. 3) Mischwasser: Kombination von 1) und 2). Die eingestellte Abwasserart in der Datenbank(datei) hat rein informativen Charakter und keinen Einfluss auf die Berechnung mit HE (kein hellblau hinterlegtes Datenfeld!).   <<zurück

2601 Frage: Warum sind in CSV-Dateien bis Version 6.2 bei Haltungen mit negativem Gefälle die Wasserstände der Schächte vertauscht?

Antwort: EXTRAN kann aus modelltechnischen Gründen nur Haltungen mit positivem Gefälle berechnen. Bis einschließlich zur Version 6.2 wurden die Ergebnisdaten entsprechend der Berechnungsfließrichtung (also immer für positives Gefälle und daher ggf. gedreht) in die Ausgabedateien geschrieben. Ab Version 6.3 werden die Ergebnisse in den Ausgabedateien (mit Ausnahme der alten laufenden Ausgabe) entsprechend der ursprünglichen Fließrichtung ausgegeben.   <<zurück

2602 Frage: Wird von HYSTEM-EXTRAN (HE) das ATV-DVWK Arbeitsblatt 110 unterstützt?

Antwort: Ja. Gemäß ATV-DVWK A 110 vom Sept. 2001 können ab Version 6.4 Einzelverluste je Haltung berechnet und damit ein individueller Rauheitsbeiwert bestimmt werden. Dazu steht in den Formularen [Einstellungen] und [Haltungen] jeweils die Registerkarte [Verluste] zur Verfügung mit deren Hilfe die Berechnungen für mehrere Haltungen gleichzeitig oder für eine einzelne Haltung durchgeführt werden können (siehe hierzu auch "2505 Frage: Woher kommen in HYSTEM-EXTRAN die Vorgabewerte für die Berechnung der Haltungsverluste nach dem Individualkonzept (auf der Registerkarte [Verluste] im Formular [Haltungen])? Was ist bei der Berechnung mit dem Individualkonzept noch zu beachten?").   <<zurück

2603 Frage: Ich kann meine Trockenwetterdaten nicht mehr verwenden, obwohl der Trockenwetterzustand doch gleich bleibt und ich meine Netzdaten nur an einer Stelle geringfügig modifiziert habe. Lässt sich das nicht ändern?

Antwort: Bei stark vermaschten Kanalnetzen kann die Berechnung des Abflussgeschehens bei Trockenwetter einige Zeit in Anspruch nehmen. Gut ist, dass der Trockenwetterzustand in der Regel gleich bleibt, egal welche Regenbelastung man untersucht. Man kann ihn deshalb in HYSTEM-EXTRAN (HE) speichern und für andere Rechenläufe mit dem gleichen Netz nutzen. Bislang hat HE geprüft, ob der gespeicherte Trockenwetterzustand zum vorliegenden Netz passt. Gab es Abweichungen, wurde die Nutzung verweigert. D.h. hatte der Anwender - wie in diesem Fall - an nur einer Stelle das Netz geändert, konnten die Trockenwetterdaten nicht mehr verwendet werden. Ab HE 6.4 wird diese strenge Regelung aufgehoben. Die neue Implementierung sieht vor, diejenigen Werte zu verwenden, bei denen sich nichts geändert hat und Lücken mit einer kurzen Berechnung aufzufüllen.   <<zurück

2604 Frage: Ich habe die Dimension der Niederschlagswerte in einer *.reg-Datei im Editor geändert. In HYSTEM-EXTRAN (HE) erhalte ich plötzlich viel zu große Niederschlagswerte. Wie kommt das?

Antwort: In einer Regen-Datei (*.reg) wird in Record 2 die Dimension der Niederschläge standardmäßig mit 1/100mm gespeichert (vergleiche Anhang "Formatbeschreibungen" im Anwenderhandbuch). Wird die Dimension im Editor z.B. auf 1/1000mm geändert, dann wird diese Eintragung zwar beim Laden in der Datei in HE richtig angenommen und die Werte entsprechend berechnet, wenn man die Datei aber in HE speichert (z.B. nach einer Änderung des Stationskürzels o.ä.), wird die Dimension wieder auf 1/100mm gesetzt, wobei die Werte selbst aber unverändert bleiben. Dies führt zu einem Fehler in den Daten. In diesem Beispiel bekommt man 10 mal größere Niederschläge. Um dies zu vermeiden, dürfen Dateien, bei denen die Niederschlagsdimension nicht dem Standard entspricht, in HE nicht erneut gespeichert werden.   <<zurück

2605 Frage: (Neu) In HYSTEM-EXTRAN (HE) werden beim Import einer Langzeit HYDLEIF-Ergebnisdatei nicht alle Werte eingelesen, so dass die Auswertung in HE nicht vollständig ist.

Antwort: Es fehlte ein Wert, der demzufolge in HE nicht korrekt angezeigt wurde. Der Import von Langzeit HYDLEIF-Dateien wurde für die HE-Version 6.7 überarbeitet.   <<zurück

Fehlermeldungen im Programmbetrieb

2700 Frage: Frage: Warum läuft ein Projekt, das mit HYSTEM-EXTRAN (HE) Version 6.2/6.3 fehlerfrei berechnet wurde, mit der Version 6.4/6.5/6.6/6.7 plötzlich nicht mehr? Warum erscheint die Fehlermeldung V-2770/V-2780?

Antwort: HE prüft wie viele Haltungen mit einem Auslass verbunden sind. Ab Version 6.4 prüft HE nun zusätzlich, ob Haltungen vor einem freien Auslass ein positives Gefälle besitzen. Dies ist ab Version 6.4 zwingend erforderlich. Falls das Haltungsgefälle "Null" oder negativ ist, erscheint die Fehlermeldung "V-2770: Bei freiem Auslass xxxxxxxxxx darf es nur genau ein zuführendes Element geben". Gleiches gilt für Auslässe mit Tidetor (V-2780). Beseitigen Sie das Null- oder Gegengefälle vor allen freien Auslässen, und Sie können wie gewohnt rechnen!   <<zurück

2701 Frage: Beim Start der Kanalnetzdaten in HYSTEM-EXTRAN (HE) erhalte ich mehrfach die Access-Fehlermeldung: "Sie haben momentan keinen exklusiven Zugriff auf die Datenbank. Falls Sie Änderungen vornehmen, werden Sie sie evtl. später nicht speichern können." Dieser Effekt ist bei meiner früheren Projektarbeit nicht aufgetreten. Woher kommt die Fehlermeldung?

Antwort: Zu diesem Effekt kann es kommen, wenn Dritt-Software eigene Funktionen in Access installiert. Das trifft z.B. auf die Ordnerbeschriftungs-Software der Firma Avery-Zweckform oder das Vollpaket Adobe Acrobat 7 zu. Sie können weiterhin Änderungen an Ihren Kanalnetzdaten vornehmen, müssen die Meldung aber zunächst "wegklicken". Um das Problem zu umgehen, gibt es drei mögliche Vorgehensweisen (hier beschrieben für Adobe Acrobat - bei anderen Programmen, die gleiche Fehler verursachen, kann analog verfahren werden):
1. Setup der Dritt-Software anpassen:
Verwenden Sie beim Installieren von Adobe Acrobat 7 das Angepasste Setup und schalten Sie das PDF-Addin für Microsoft Access explizit ab:


2. Registry-Eintrag der Dritt-Software entfernen (für erfahrene Nutzer):
Entfernen Sie in:
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Office\Access\Addins]
diesen Eintrag:
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Office\Access\Addins\PDFMaker.OfficeAddin]
"LoadBehavior"=dword:00000003
"Description"="Acrobat PDFMaker Office COM Addin"
"FriendlyName"="Acrobat PDFMaker Office COM Addin"
"CommandLineSafe"=dword:00000000
Das benötigte Programm regedit.exe starten Sie über [Start] - [Ausführen] => öffnen: regedit. Bei der Benutzung von regedit.exe gibt es keine Sicherheitsabfragen. Diese Vorgehensweise erfordert daher Kenntnisse im Umgang mit Registry-Einträgen.
3. Betreiben Sie HYSTEM-EXTRAN und Acrobat 7 auf verschiedenen Rechnern.   <<zurück

2702 Frage: Beim Start der Kanalnetzdaten in HYSTEM-EXTRAN (HE) erhalte ich die Access-Fehlermeldung: "Sie haben als Einstellung der Ereigniseigenschaften den Ausdruck Beim Anzeigen eingegeben. Dieser Ausdruck hat einen Fehler verursacht: Objektvariable oder With-Blockvariable nicht festgelegt." Woher kommt diese Fehlermeldung?

Antwort: Zu dieser Fehlermeldung kann es kommen wenn ein Drittprogramm das Laden des Im-/Exportmoduls von HE in den Kanalnetzdaten verhindert. Dies wurde unter anderem bei [Kaspersky Anti-Virus] beobachtet. Lösungsansätze:
1. Sie können in [Kaspersky Anti-Virus] unter [Einstellungen] - [Konfiguriere Echtzeit-Schutz] auf der Registerkarte [Makros] die Optionen [Erstellung von ActiveX-Objekten auf einem Remote-Computer] und [Zugriff auf ActiveX-Objekte] erlauben. Andere Antivirenprogramme erfordern ggf. andere Erlaubniseinstellungen.
2. Sie bestätigen die Fehlermeldung und ignorieren sie. Bisher wurden keine funktionalen Einschränkungen in ITWH-MDB festgestellt.   <<zurück

2703 Frage: Wie kann ich die Warnmeldungen Z-3135, H-3276, V-3265 ("Bei Haltung xxx ist die angeschlossene Fläche zu groß für die Haltungslänge...") interpretieren?

Antwort: Diese Warnmeldungen wurde eingebaut, um die Anwender ggf. auf Eingabefehler bei den Flächendaten aufmerksam zu machen.
Der Quotient aus der Haltungsfläche und der Haltungslänge kann als Haltungsflächentiefe oder kurz Haltungstiefe bezeichnet werden. Nach ATV A 118 (7/1977) S.14 sollte die Haltungstiefe maximal 70 m betragen. Darauf basierend werden durch die Programmmodule ZEBEV, HYSTEM und VOR immer dann Warnmeldungen herausgegeben, wenn die Haltungstiefe mehr als 100 m beträgt. Um den Sonderfall von Grobnetz-Haltungen auszuschließen, bei denen die Haltungstiefe häufig den empfohlenen Wert übersteigt, werden die Warnmeldungen nur bei Haltungen generiert, die kürzer als 50 m sind. Sofern in den Haltungsdaten eine einseitige Flächenverteilung definiert wurde (C-waagerecht = 1), wird geprüft, ob die Haltungslänge >= Fläche [qm] / 100. [m] ist. Sofern eine zweiseitige Flächenverteilung definiert wurde (C-waagerecht ungleich 1), wird geprüft, ob die Haltungslänge >= Fläche [qm] / 200. [m] ist. Die in den Warnmeldungen empfohlenen Haltungsflächen bzw. Haltungslängen beziehen sich aber dennoch auf Haltungstiefen von 70 m, gem. ATV A 118 (7/1977).
Je nach zutreffendem Fall empfehlen wir, wie folgt mit den Warnmeldungen umzugehen:
a- Die Warnmeldung hat Sie auf einen Eingabefehler aufmerksam gemacht. Die Haltungslänge bzw. Haltungsfläche sollte auf den richtigen Wert gesetzt werden.
b- Die Meldung bezieht sich auf eine fiktive Haltung, die ein überwiegend natürliches Außengebiet repräsentieren soll. Die Haltungslänge und die Haltungsfläche wurden von Ihnen bewusst auf die vorhandenen Werte gesetzt. Mit dem berechneten Abfluss liegen Sie mehr oder weniger weit "auf der sicheren Seite", da der Abfluss in der Realität später und mit einem geringeren Maximum kommen wird, als berechnet. Das liegt daran, dass HYSTEM ein Oberflächenabflussmodell für die Stadtentwässerung ist, und die Abflüsse aus überwiegend natürlichen Gebieten demgegenüber vergleichsweise spät und mit deutlich geringeren Maxima auftreten. Handelt es sich um ein Außengebiet von untergeordneter Bedeutung, können Sie also die Meldungen ignorieren, bei größeren, natürlichen Außengebieten sollten Sie ein dafür geeignetes Modell anwenden (z.B. FLUTER oder HYSTEM-EXTRAN ab Version 7).
c- Die Meldung bezieht sich auf eine (fiktive) Haltung, die ein kanalisiertes Gebiet repräsentiert. In diesem Fall müssen Sie mit einer Oberflächenabflusswelle für diese Haltung rechnen, deren Maximum im Vergleich zu der Empfehlung aus dem ATV-Arbeitsblatt relativ spät kommt. Das heißt, der tatsächliche Abfluss von diesen Flächen könnte schneller - und damit auch mit einem höheren Maximalwert - am Kanalnetz ankommen, als HYSTEM dies berechnet. Damit lägen Sie auf der unsicheren Seite. Dieser "Fehler" kann ggf. vernachlässigt werden, wenn die betroffenen Flächen(anteile) gering ausfallen. Falls die Haltung den Abfluss eines größeren, kanalisierten Gebietes repräsentieren soll, ist abzuwägen, ob sich der Aufwand für die Definition eines (möglicherweise auch fiktiven) Kanalnetzes anstelle der einzelnen Haltung lohnt.   <<zurück

Tipps und Kniffe

2800 Frage: Gibt es in HYSTEM-EXTRAN die Möglichkeit einer "Änderungsverfolgung"?

Antwort: Ja. Ab Version 6.4 können Sie vor der Überarbeitung eines Projektes die bisherige Datei duplizieren, dann die Änderungen in der erzeugten Kopie vornehmen, und schließlich über den Projektvergleich dokumentieren, welche Elemente und Werte sich gegenüber der Vergleichsdatei geändert haben. Die Ergebnisse eines Projektvergleiches lassen sich als Bericht ausdrucken. Ab Version 6.5 ist zusätzlich ein Vergleich zweier Rechenläufe möglich. Darüber hinaus können Vergleichskriterien konfiguriert werden.   <<zurück

2801 Frage: Mit welchen Werten werden sinnvollerweise Pumpen/Wehre/Speicherschächte etc. definiert und welchen Pumpen-/Wehrtyp sollte man bei welcher Konstellation wählen?

Antwort: Beispiele für die Definition von Sonderbauwerken finden Sie im Anwenderhandbuch (ab Version 6.3) im Kapitel "Beispieldaten für Sonderbauwerke und Tiden". Bei Pumpen ist generell Folgendes zu beachten: Beim Pumpentyp 1 (Offline) muss genau eine Haltung am oberen Schacht der Pumpe angeschlossen sein. Ggf. ist eine fiktive "Zwischenhaltung" zu definieren, falls mehrere zuführende Haltungen existieren. Beim Pumpentyp 2 (Online) gilt diese Einschränkung nicht. Standardmäßig sollte der Pumpentyp 2 (Online) verwendet werden. Dabei sollte der Schacht vor der Pumpe als Speicherschacht definiert werden.   <<zurück

2802 Frage: Wie kann ich die Symbolleisten der Kanalnetzdatenbank entsprechend meinen Bedürfnissen anpassen, ohne dass die Einstellung beim Beenden der Kanalnetzdatenbank wieder verloren geht?

Antwort: Sie starten in HYSTEM-EXTRAN immer zuerst das Modul ITWH-KN und von dort aus die Kanalnetzdatenbank (ITWH-MDB). Um Ihre Einstellung der Symbolleisten in der Kanalnetzdatenbank dauerhaft zu erhalten, müssen Sie am Ende Ihrer Arbeit das im Hintergrund laufende Programm ITWH-KN zuerst beenden, bevor Sie die Kanalnetzdatenbank schließen. Dies ist notwendig, da Access zum Speichern der Einstellungen exklusiven Zugriff auf die Frontend-Datenbank benötigt. In Access 2007 sind die Symbolleisten allerdings nur noch über das Access-Menü [AddIns] erreichbar bzw. müssen für die gewohnte Anzeige konfiguriert werden (siehe Frage Wo sind unter Access 2007 die itwh-Symbolleisten zu finden? Sie werden nach Öffnen des Moduls ITWH-MDB nicht angezeigt.).   <<zurück

Zusammenarbeit mit GIPS oder GIPS-Light/PLOT

2900 Frage: Nach der Installation von GIPS 4.5.4 funktionieren die Berichte in HYSTEM-EXTRAN (HE) 6.2 nicht mehr. Woran liegt das? (Gleicher Fehler tritt auf, wenn GIPS-Light 4.6 zu einem vorhandenen HE 6.2 installiert wird.)

Antwort: Für dieses Problem können Sie bei uns per E-Mail ein Script anfordern, dass sich einfach durch Doppelklick ausführen lässt und den Fehler beseitigt. Alternativ können Sie HE einmal deinstallieren und wieder neu installieren. Auch dann ist das Problem behoben. Hinweis: In der HE Programmversion 6.3 wurden die Bericht-Funktionalitäten vollständig überarbeitet.   <<zurück

2901 Frage: GIPS 4.5.3 und PLOT 6.8.3 berechnen die Werte für Sonderprofile falsch, wenn das Profil oben eine horizontale Decke hat, z.B. Quadrat. Der Wert für die Oberflächenbreite bei 100% ist dann immer 0,0001 m. Richtig wäre die echte obere Breite. Was kann man da tun?

Antwort: Nach dem Import der von GIPS/PLOT erzeugten SON-Datei in HYSTEM-EXTRAN müssen Sie den 100%-Wert bei der Oberflächenbreite des Profils manuell ändern.   <<zurück

2902 Frage: GIPS 4.8 arbeitet offenbar nicht mehr mit HYSTEM-EXTRAN (HE) 6.1 zusammen. Gibt es da einen Workaround?

Antwort: HE 6.1 arbeitet mit einer Access 97 Vorlagen-MDB, GIPS 4.8 dagegen mit einer Access 2000 Vorlagen-MDB. Wenn GIPS 4.8 (bei vorhandenem HE 6.1) installiert wird, so wird die Vorlagen-MDB im Verzeichnis "C:\Programme\Gemeinsame Dateien\itwh shared" überschrieben, was bei der Projektbearbeitung mit HE 6.1 zu Fehlern führt. Bei dem Versuch, die Parameterdialoge zu bearbeiten, erscheint z.B. die Fehlermeldung "Nicht erkennbares Datenbankformat". Es gibt zwei Möglichkeiten, das Problem zu umgehen:
1. Wenn Sie über eine Vollversion von Access XP verfügen, können Sie die von GIPS installierte "MdbVorlage.mdb" im oben genannten Verzeichnis mit Access XP in das 97-er Format konvertieren.
2. Wenn Sie nicht über Access XP verfügen, müssen Sie die Datei "MdbVorlage.mdb" von der HE 6.1 Programm-CD auf den Rechner kopieren, sie einmal mit HE öffnen, sie wieder schließen und dann mit dieser Datei die von GIPS installierte "MdbVorlage.mdb" im oben genannten Shared-Verzeichnis überschreiben.   <<zurück

2903 Frage: Lassen sich die Änderungen in einer Projektdatei gegenüber einer vorherigen Dateiversion in GIPS sichtbar machen?

Antwort: Ja, ab HYSTEM-EXTRAN Version 6.4 ist es möglich, zwei Projektdateien in einem "Projektvergleich" gegenüberzustellen. Die geänderten Elemente lassen sich zu einer Gruppe zusammenfassen, die dann in GIPS, z.B. durch Einfärben, zur Erstellung eines "Änderungs"-Themenplans verwendet werden kann.   <<zurück

2904 Frage: In HYSTEM-EXTRAN (HE) 6.5 stehen neue Standardprofile zur Verfügung. Diese kann GIPS 4.8 offenbar nicht erkennen.

Antwort: Ja, ab HE 6.5 stehen mehrere Standardprofile (z.T. gemäß ATV A 110) neu zur Verfügung. Werden diese Profile in einem Projekt verwendet, kann dies in GIPS-Versionen älter als 4.9 zu Problemen führen. Wir empfehlen in dem Fall ein Update auf GIPS 4.9.   <<zurück

2905 Frage: Wenn ich in GIPS ein neues Projekt erstelle, wird beim Öffnen mit HYSTEM-EXTRAN immer eine Konvertierungsmeldung angezeigt. Wie kommt das?

Antwort: Dieser Effekt tritt auf, wenn eine ältere (!) GIPS-Version nach einer neueren HYSTEM-EXTRAN-Version installiert wird. In dem Fall wird die Vorlage-Datei für neue Projekt-MDBs durch eine ältere Version überschrieben. Wir empfehlen, immer die aktuellste Programmversion zuletzt zu installieren.   <<zurück

2906 Frage: (Neu) GIPS (GI) gibt nach dem Start die Fehlermeldung aus, dass es nicht lizenziert sei. Außerdem ist das Programm-Icon aus dem START-Menü verschwunden. Woran liegt das?

Antwort: Dieser Effekt kann auftreten, wenn die Programme GI 5.1 und HYSTEM-EXTRAN (HE) 6.6/6.7 paralell benutzt werden und wenn diese in der "falschen" Reihenfolge installiert wurden und nicht vom Administrator, sondern von anderen Benutzern verwendet werden. Beim Start von HE 6.6/6.7 wird ein Teil der GI 5.1-Installation aufgerufen. Die Installation meldet einen Fehler und bricht ab. Danach ist GI 5.1 auf dem Rechner nicht mehr benutzbar. Abhilfe schafft zur Zeit nur eine Deinstallation und Neu-Installation.
Für die Neu-Installation gilt:
Installieren Sie GI 5.1 und HE 6.6/6.7 in der folgenden Reihenfolge:
1. GI 5.1
2. HE 6.6/6.7
3. Danach müssen Sie als Administrator! einmal HE starten und beenden.   <<zurück

2907 Frage: (Neu) Der HYSTEM-EXTRAN (HE)-Ergebnisvergleich stürzt ab. Kann das daran liegen, dass ich die Rechenläufe nicht in HE, sondern in GIPS (GI) importiert habe?

Antwort: Der Fehler kann auftreten wenn Sie Projekte mit HE und GI parallel bearbeiten. In GI können *.lau-Dateien als Ergebnisdateien importiert werden, um sie z.B. für die Generierung von Längsschnitten zu nutzen. In der Projekt-MDB sind diese Rechenläufe dann gespeichert und innerhalb von HE im Rechenlaufdialog sichtbar. Der Ergebnisvergleich von HE kann aber auf *.lau-Dateien nicht zugreifen, sondern nur auf *.csv-Dateien. Wenn Sie in HE-Versionen älter als 6.7 den Ergebnisvergleich mit einem Rechenlauf auf *.lau-Basis aufgerufen haben, führte dies zum Absturz. Ab HE 6.7 ist der Fehler behoben. Der Ergebnisvergleich schaltet sich automatisch wieder ab und liefert keine Vergleichsresultate.   <<zurück