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Fragen und Antworten rund um HYSTEM-EXTRAN mit LANGZEIT

Systemvoraussetzungen und Installation

Allgemeines

5100 Frage: Sind die Ergebnisse von LANGZEIT unter Windows und DOS identisch?

Antwort: Ja.   <<zurück

5101 Frage: Welche 6.X LANGZEIT-Versionen (LZ) arbeiten optimal mit welchen HYSTEM-EXTRAN-Versionen (HE) zusammen?

Antwort: LZ 6.1.1 mit HE 6.3
LZ 6.2.1 mit HE 6.4
LZ 6.2.2 mit HE 6.5
LZ 6.6.1 mit HE 6.6.1. Die beiden Programmversionen 6.6 unterstützen erstmals die Installation unter Windows Vista (32-Bit) und die hydraulischen Berechnungsverfahren gemäß ISYBAU 2006. Für die Langzeitseriensimulation nach dem "einfachen" Verfahren oder nach "ISYBAU 2001" können auch ältere HE-Versionen zusammen mit LZ 6.6 eingesetzt werden.
LZ 6.6.6 mit HE 7.1. Der Pfad zu den HE 7.1-Rechenprogrammen ist ab LZ 6.6.6 bereits voreingestellt.   <<zurück

5102 Frage: LANGZEIT (LZ) 6.6 lässt sich erstmals unter Windows Vista (32-Bit) installieren. Was gibt es bei der neuen Version zu beachten und ist LZ 6.6 auch unter Windows 7 lauffähig?

Antwort: Die Beispieldaten werden ab LZ 6.6 in einem Unterverzeichnis des Programmverzeichnisses abgelegt. Da unter Windows Vista im Standard-Programmverzeichnis in der Regel keine Schreibrechte vorhanden sind, müssen Sie die Beispieldateien ggf. vor der Nutzung in ein anderes Arbeitsverzeichnis kopieren und die Pfade in den mitgelieferten Batch-Dateien manuell entsprechend anpassen. Im Anwendungsdaten-Verzeichnis des Benutzers (unter XP: C:\Dokumente und Einstellungen\<Benutzername>\Anwendungsdaten) wird unter itwh\Langzeit <Versionsnummer> ggf. eine Protokolldatei angelegt. Temporäre Dateien werden im TEMP-Verzeichnis angelegt. Ab Version LZ 6.6.5 ist auch der Betrieb unter Windows 7 möglich. Wenn Sie eine 6.6-Version im Einsatz haben, die älter ist als 6.6.5, können Sie für die Installation unter Windows 7 eine Austausch-CD gegen Bearbeitungsgebühr anfordern.   <<zurück

Dokumentation

5190 Frage: Gibt es für LANGZEIT ein Anwenderhandbuch?

Antwort: Ab Version 6.x verfügt LANGZEIT nur noch über eine HTML-Online-Hilfe. Diese Hilfe enthält neben den Dialogbeschreibungen auch Hinweise zum Arbeitsablauf und Informationen über die Theorie und die Berechnungsgrundlagen. Diese Informationen wurden früher im Anwenderhandbuch bereit gestellt. Seit sie in die Hilfe integriert wurden, kann das Anwenderhandbuch entfallen. In LANGZEIT 6.6 wird ein Druck-Fassung der Online-Hilfe mitgeliefert. Sie befindet sich nach der Installation im Programmverzeichnis.   <<zurück

5191 Frage: Kann ich vom Programm aus direkt auf aktuelle "Fragen und Antworten (FAQs)" im Internet zugreifen?

Antwort: Ja, ab Version 6.2 stehen im [Hilfe]-Menü Links zur itwh-Homepage und zu den LANGZEIT-FAQs zur Verfügung.   <<zurück

5192 Frage: Wo finde ich Hilfestellung zur Vorgehensweise bei einer Langzeitseriensimulation?

Antwort: Ab Version 6.2 gibt die Startseite darüber Auskunft, welche Schritte nacheinander bei einer Langzeitseriensimulation durchzuführen sind. Analog dazu gibt es ab Version 6.6 auch Kurzanleitungen für die neuen Berechnungsverfahren. Diese Seiten können aus dem [Hilfe]-Menü aufgerufen werden. Ausführlichere Hinweise enthält die Online-Hilfe.   <<zurück

Programmbetrieb

Ergebnislisten

5300 Frage: Bei der Ergebnisliste für Schächte wird Überstau auch am freien Auslass angegeben. Warum?

Antwort: Ein freier Auslass wird nur dann in der Schachttabelle ausgegeben, wenn er einstaut oder wenn alle Schächte ausgegeben werden sollen.   <<zurück

5301 Frage: Zur besseren Überprüfung wäre die haltungsweise Ausgabe von Qmax/Qvoll sinnvoll. Wo finde ich die?

Antwort: Ab Version 5.3.1 (Datum 14.12.2000) wird Qmax /Qvoll in der Tabelle für die Ereignisdaten der Haltungen ausgegeben.   <<zurück

5302 Frage: Warum taucht der obere Schacht des freien Auslasses als Überstauschacht bei der Tabelle der Sonderbauwerke auf?

Antwort: Ab Version 5.3.1 (Datum 14.12.2000) werden freie Auslässe und Auslässe mit Tidetor in der Sonderbauwerkstabelle nicht mehr ausgegeben.   <<zurück

5303 Frage: Wo finde ich - auf die Schächte bezogen - Informationen darüber, bei welchen Ereignissen Überstaus aufgetreten sind?

Antwort: In der Tabelle der Ereignisdaten der Haltungen sind zumindest für alle oberen Schächte sämtliche Informationen enthalten.   <<zurück

5304 Frage: Warum ergibt die Auswertung mit hyd-leif in der *.csv-Datei mit den Überstauwahrscheinlichkeiten ein anderes Ranking als in der *.hyl-Tabelle?

Antwort: Hier lag ein Programmfehler vor, der ab Version 5.3.4 (Datum 13.7.2001) behoben ist.   <<zurück

5305 Frage: Die Ausgabe in chronologischer Reihenfolge funktioniert nicht richtig. Warum?

Antwort: Die Ausgabe in chronologischer Reihenfolge wurde überarbeitet. Ab Version 6.2 funktioniert sie fehlerfrei.   <<zurück

5306 Frage: Ich muss für die Ausgabedateien im *.csv-Format immer gültige Dateinamen angeben, obwohl ich die Dateien gar nicht benötige. Warum?

Antwort: Ab Version 6.2 müssen für die *.hyl.csv und die *.gips.csv-Dateien keine Namen mehr angegeben werden. Die Felder können leer bleiben, wenn eine Ausgabe dieser Dateien nicht gewünscht wird. Ab Version 6.6 wird die *.hyl.csv automatisch mit erzeugt, wobei der Dateiname von der *.hyl-Datei übernommen wird. Die Übergabedatei *.gips.csv fällt ab LZ 6.6 weg. Die Datei wurde von früheren Versionen erzeugt, um eine Übergabe bestimmter Werte an ältere GIPS-Versionen zu ermöglichen. Seit GIPS 4.9 kann zum Einlesen von LZ-Daten die *.hyl.csv-Datei verwendet werden.   <<zurück

Sonstiges

5500 Frage: Kann ich mit einer Regenpause > 2 Tage rechnen?

Antwort: Ja, ab Version 5.3.1 (Datum 14.12.2000).   <<zurück

5501 Frage: Kann ich die Bedingung für Überstau frei setzen, also nicht GOK sondern z.B. 0.5 m unter GOK?

Antwort: Zur Zeit nicht.   <<zurück

5502 Frage: Warum werden beim Sortieren der *.nev-Datei die Kennungen für "Sortierung" und "Dauerstufe" nicht angepasst?

Antwort: Hier lag ein Programmfehler vor, der ab Version 5.3.1 (Datum 14.12.2000) behoben ist.   <<zurück

5503 Frage: Die Auswahl der Sortierung im Fenster wird ignoriert. Die Ausgabe erfolgt immer in der Reihenfolge, wie sie im Kopf angegeben ist und der Grenzwert für Ausgabe wird ignoriert. Warum?

Antwort: Hier lag ein Programmfehler vor, der ab Version 5.3.1 (Datum 14.12.2000) behoben ist.   <<zurück

5504 Frage: Manche Eingabefenster werden in der Windows NT-Version nicht richtig freigegeben. Warum?

Antwort: Felder werden immer erst beim Verlassen des dafür zuständigen Feldes abgeklemmt oder freigeschaltet. Ggf. müssen Sie das entsprechende Feld mit der TAB-Taste verlassen.   <<zurück

5505 Frage: Spielt Groß-/Kleinschreibung bei Regendateinamen eine Rolle?

Antwort: Groß-/Kleinschreibung wird auf einigen von uns noch unterstützten Betriebssystemen unterschieden. Ab Version 5.3.1 (Datum 14.12.2000) wird beim Namen nicht mehr unterschieden, da die verschiedenen Windows-Derivate über die Auswahlliste verschiedene Namen liefern:
Windows NT 4 schreibt das erste Zeichen immer groß, den Rest immer klein.
Windows 2000 verändert den Namen nicht.
Es sind jetzt auch Großbuchstaben zulässig.   <<zurück

5506 Frage: Warum werden bei Regendaten mit Tageswerten keine Ereignisse gefunden?

Antwort: Hier lag ein Programmfehler vor, der ab Version 5.3.1 (Datum 14.12.2000) behoben ist.   <<zurück

5507 Frage: Was passiert, wenn ein Rechenlauf wiederholt wird?

Antwort: Die neuen Ergebnisse werden an die Seriensimulationsdatei angehängt, d.h. das Ereignis steht doppelt in der Datei. Ab Version 5.3.1 (Datum 14.12.2000) wird das letzte Auftreten als das maßgebliche angesehen.   <<zurück

5508 Frage: Warum werden Regendaten mit vom Standard abweichender Genauigkeit nicht richtig eingelesen?

Antwort: Hier lag ein Programmfehler vor, der ab Version 5.3.1 (Datum 14.12.2000) behoben ist.   <<zurück

5509 Frage: Können mit LANGZEIT Parameterdateien für eine ungleichmäßige Überregnung erzeugt werden?

Antwort: Bis Version 5.4 nicht. Es wird davon ausgegangen, dass die erste Regendatei für alle Haltungen gilt, und daher wird nur der Name der ersten Regendatei angepasst. Ab Version 6.1.1 können Parameterdateien für eine ungleichmäßige Überregnung erzeugt werden. Die Regendateinamen müssen dafür aber bereits - von der Jahreszahl abgesehen - richtig gesetzt sein, also in Laufwerk, Pfad, Erweiterung und Namenskonvention den späteren Dateinamen entsprechen, da bei der Erzeugung der Dateinamen nur noch die aktuelle Jahreszahl eingetragen wird.   <<zurück

5510 Frage: Warum wird für manche Regenjahre mit nevent keine Auswertung durchgeführt?

Antwort: Der Trockenzeitraum war zu lang bzw. die Überprüfung wurde an unglücklicher Stelle vorgenommen. Hier lag ein Programmfehler vor, der ab Version 5.3.1 (Datum 14.12.2000) behoben ist.   <<zurück

5511 Frage: Warum wird beim Erzeugen der Parameterdateien der Name der 2. Wellendatei nicht mit hochgezählt?

Antwort: Der Name der 2. Wellendatei wird nur dann hochgezählt, wenn er einer Teilnetzdatei entspricht.   <<zurück

5512 Frage: Was passiert, wenn ich eine Seriensimulation starte und sich in dem Verzeichnis bereits eine Seriensimulationsdatei befindet?

Antwort: Die neuen Ergebnisse werden hinten an die Datei angehängt. Ggf. sollte also sichergestellt werden, dass eine alte Seriensimulationsdatei vor einer neuen kompletten Seriensimulation gelöscht wird. Ab Version 5.3.1 (Datum 14.12.2000) wird das letzte Auftreten als das maßgebliche angesehen. Ab Version 6.6 steht in LZ eine Option zur Verfügung, mit der Sie vorhandene Seriensimulationsdateien automatisch löschen lassen können.   <<zurück

5513 Frage: Kann ich mit LANGZEIT auch eine *.nev-Datei einer älteren Version einlesen und verarbeiten?

Antwort: Für die Erzeugung von Parameterdateien können grundsätzlich auch *.nev-Dateien älterer Versionen verwendet werden. Bis Version 5.4 ist das Lesen von *.nev-Dateien bis hinunter zu Version 4 möglich, ab Version 6.1.1 können *:nev-Dateien bis hinunter zu Version 5.1 gelesen werden. Ein Umsortieren oder Drucken älterer *.nev-Dateien ist dagegen nicht möglich, da in den *.nev-Dateien neuerer Versionen mehr Informationen enthalten sind als in denen der Vorgängerversionen und diese bei einer Umformatierung auch nicht erzeugt werden können. Bei Bedarf muss also die Regenauswahl mit der aktuellen Version noch einmal durchgeführt werden.   <<zurück

5514 Frage: Warum wird beim Eintrag des Pfades für die Batchdatei eine Datei erwartet?

Antwort: Es muss hier (s. auch Hilfe) entweder eine Datei von dem Verzeichnis eingetragen werden, deren Dateiname dann automatisch entfernt wird, um Laufwerk und Pfad zu erhalten, oder es muss ein Pfad eingegeben werden, der dann mit \ enden muss. Über die Auswahldialogbox können leider nur Dateinamen ausgewählt werden und keine Pfade.   <<zurück

5515 Frage: Ich benötige eine Leerlaufzeit von mehr als 4 Tagen. Kann ich als Trockenzeit zur Trennung von Ereignissen auch 3-stellige Eingaben machen?

Antwort: Ja, ab Version 5.3.3 (Datum 17.5.2001).   <<zurück

5516 Frage: Warum bekommt eine Haltung die Haltungsklasse 1, obwohl der dazugehörige obere Schacht eine Überstauhäufigkeit von 2.1 aufweist?

Antwort: Es gibt Haltungen, die bei einer Auswertung nach ISYBAU 2001 durch das Raster fallen. Bisher wurde das Kriterium für Haltungsklasse 1 nicht überprüft, da davon ausgegangen wurde, dass alles, was nicht Klasse 4, 3 oder 2 ist, automatisch in Klasse 1 gehört. Jetzt wird das Kriterium überprüft, und alles, was durch das Raster fällt, bekommt die Klasse 6, welche eine Erweiterung von itwh gegenüber der Zustandsbewertung nach ISYBAU ist. Diese Erweiterung ist ab Version 5.3.3 (Datum 17.5.2001) im Programm enthalten. Die hier beschriebenen Haltungsklassen sind nur für die Auswertung mit dem Verfahren "ISYBAU 2001" relevant (Standardverfahren bis Version 6.2). Bei der Auswertung nach ISYBAU 2006 gibt es keine Lücken bei der Zuordnung der Zustandsklassen.   <<zurück

5517 Frage: Warum wird meine Seriensimulationsdatei von hyd-leif nicht ausgewertet?

Antwort: Hier lag ein Programmfehler vor, der ab Version 5.3.3 (Datum 17.5.2001) behoben ist. Der Fehler trat nur auf, wenn in der einen Datei ein Ereignis doppelt vorkam und die Reihenfolge der Seriensimulation (und damit der Ereignisse) nicht der chronologischen Reihenfolge der Nummern entsprach.   <<zurück

5518 Frage: Was muss ich tun, wenn ich als letzte Regendatei eine Datei vom Jahr 2000 verwenden möchte?

Antwort: Bisher erfolgte die Überprüfung ausschließlich anhand des Dateinamens, in dem das Jahr aber nur zweistellig enthalten ist. Hier lag ein Programmfehler vor, der ab Version 5.3.3 (Datum 17.5.2001) behoben ist.   <<zurück

5519 Frage: Für die Programmversion 6.1 wurde LANGZEIT vollständig überarbeitet. Welches sind die wesentlichsten Änderungen im Programmverhalten gegenüber LANGZEIT 5.x?

Antwort: Die Standardeinstellungen bei der Dateiauswahl haben sich von der Version 5.x auf 6.1 geändert. Sie müssen daher ggf. die Voreinstellungen für Dateitypen in der Dateiauswahl ändern, damit Sie alle Daten sehen, mit denen Sie arbeiten wollen bzw. mit denen Sie bisher gearbeitet haben.
Die Regendateien müssen wie bisher bestimmten Namenskonventionen genügen. Neben der Konvention, die bereits in den Vorgängerversionen galt (n????n??.dat) wurden in der aktuellen Version weitere mögliche Namenskonventionen zugelassen. Achten Sie unbedingt darauf, dass in der Prototypdatei hyspar_..., die Sie als Vorlage für die Erstellung aller weiteren hyspar-Dateien verwenden, der Name der dort ausgewählten Regendatei exakt der Namenskonvention entspricht, nach der die Jahresdateien benannt sind, mit denen die Langzeitsimulation stattfinden soll. Auch der Ort, an dem diese Regendatei liegt (Pfadname), muss übereinstimmen.
Geben Sie Werte mit Dezimalstellen unter Verwendung des Punktes ein, ein Komma wird nicht akzeptiert. Eingegebene Werte mit Komma werden nur bis zum Komma gelesen. Das Programm gibt diesbezüglich keine Warnmeldungen heraus (ab Version 6.6 werden sowohl Dezimalpunkt als auch Dezimalkomma richtig interpretiert).
Die Formel zur Berechnung der Überstauhäufigkeit hat sich geändert (siehe auch Frage 5600).   <<zurück

5520 Frage: Meine Regendaten sind in 1000stel-Millimeter abgelegt. Kann ich damit rechnen?

Antwort: Ja, ab Version 6.2 können auch 1000stel-Millimeter verarbeitet werden.   <<zurück

5521 Frage: Bei Lesefehlern wird z.T. in der Fehlermeldung nicht die richtige Zeilennummer ausgegeben. Warum?

Antwort: Beim Lesen der Parameterdateien und der nevent-Datei wurde die Zeilennummer um 1 zu groß ausgegeben, wenn ein ungültiger Zeitpunkt vorlag. Dies ist mit Version 6.2 korrigiert worden.   <<zurück

5522 Frage: Wenn eine Datei nicht gelesen oder beschrieben werden kann, wird in der Fehlermeldung statt des Dateinamens '%s' ausgegeben. Warum?

Antwort: Ab Version 6.2 wird der Dateiname korrekt ausgegeben.   <<zurück

5523 Frage: Meine Regendateien werden nicht oder nicht richtig verarbeitet. Warum?

Antwort: Bis Version 6.1 mussten die Eintragungen im Header hinsichtlich des ersten und letzten Intervalls in der Datei mit den tatsächlich abgespeicherten Daten übereinstimmen. Ab Version 6.2 werden die Angaben aus dem Header nicht mehr verwendet (da der Eintrag gemäß Formatbeschreibung optional ist), sondern diese Werte werden jetzt durch Lesen der Datei vom Programm selbst bestimmt.   <<zurück

5524 Frage: Die Auswertung der Seriensimulationsdatei dauert bei großen Dateien z.T. sehr lange. Wie kann ich erkennen, ob und wie lange das Programm noch arbeitet?

Antwort: Bis Version 6.1 konnte der Programmzustand nur über den Taskmanager kontrolliert werden. Ab Version 6.2 wird der Fortschritt der Auswertung in einem Dialog ausgegeben.   <<zurück

5525 Frage: Die Auswertung extrem großer Seriensimulationsdateien dauert z.T. mehr als 24 Stunden. Lässt sich der Vorgang nicht beschleunigen?

Antwort: In der Version 6.2 wurde das Lesen und Verarbeiten der Daten wesentlich beschleunigt, sodass jetzt deutlich kürzere Auswertungszeiten erreicht werden. Die Auswertung kann trotzdem z.B. bei einer 200-MB-Datei ca. 2 Stunden dauern. Ein Fortschrittsdialog informiert Sie über den aktuellen Stand.   <<zurück

5526 Frage: Können Sonderzeichen in Zeichenketten Probleme machen?

Antwort: Ja. In Zeichenketten sind Anführungszeichen nicht erlaubt, da sie im CSV-Format als Zeichenkettenbegrenzer verwendet werden. Außerdem sollten Apostroph und Accents nicht verwendet werden.   <<zurück

5527 Frage: Welches ist das korrekte Dezimaltrennzeichen in LANGZEIT (LZ)?

Antwort: Als Dezimaltrennzeichen verwendet LZ den Punkt. Ab Version 6.6 kann jedoch ein Punkt oder ein Komma eingegeben werden; ein Komma wird automatisch in einen Punkt umgewandelt. In älteren Versionen von LZ wurden Werte mit Komma-Eingabe nur bis zum Komma gelesen.   <<zurück

5528 Frage: Kann ich alte Parameterdateien weiterverwenden?

Antwort: Bis LZ 6.2.1 wird davon ausgegangen, dass die Rechenlaufnummer 3-stellig ist (passend zu HE bis Version 6.4.3). Ab LZ 6.2.2 wird davon ausgegangen, dass die Rechenlaufnummer 4-stellig ist (passend zu HE ab Version 6.5.1). Parameterdateien werden in LZ 6.6 (je nach Auswahl der HE-Versionsnummer bei der Simulationsvorbereitung) für verschiedene HE-Versionen "passend" erzeugt. Wenn Sie ältere Parameterdateien vorliegen haben, müssen Sie prüfen, ob diese mit Ihren aktuellen Programmversionen verwendet werden können.   <<zurück

5529 Frage: Warum werden meine Batchdateien nicht ausgeführt? Kann das damit zusammenhängen, dass HYSTEM-EXTRAN (HE) auf einem anderen Laufwerk installiert wurde?

Antwort: Grundsätzlich können Sie HE auf einem anderen Laufwerk als dem Standardlaufwerk (C:) installieren. Wenn Sie dies getan haben, müssen Sie den Pfad zu den ausführbaren Rechenprogrammen in LZ einrichten oder ihn in der Batchdatei manuell verändern. Achten Sie darauf, dass der Pfad in LZ mit abschließendem "Backslash" ( \ ) anzugeben ist und dass der Laufwerksbuchstabe in der Batchdatei klein geschrieben werden muss (z.B.: "d:\Programme\itwh\...").   <<zurück

5530 Frage: Welches sind die wesentlichen Neuerungen in LANGZEIT (LZ) 6.6?

Antwort: Hinweise zu den Neuerungen enthält das Faltblatt "Was ist neu?", das Sie auf der LANGZEIT-Produktseite finden. Lesen Sie außerdem immer auch das Kapitel "Einführung ..." in der Online-Hilfe.   <<zurück

5531 Frage: Werden in LANGZEIT (LZ) 6.6 die Modellregen nach dem doppelt-logarithmischen Ansatz erzeugt?

Antwort: Für die Einzelsimulation erzeugt LZ Modellregen gemäß KOSTRA-Vorgaben. D.h. es wird bei Dauerstufen unter 60 min der Interpolations-Ansatz "u hyperbolisch, w doppelt-logarithmisch" verwendet. In den Ausgabedateien wird jedoch in der Version 6.6.1 fälschlicherweise der Ansatz "doppelt-logarithmisch" im Kommentartext angegeben. Dieser Textfehler ist ab Version 6.6.2 behoben.   <<zurück

5532 Frage: In LANGZEIT (LZ) 6.6 werden einige CSV-Dateien nicht korrekt gelesen. Wie kommt das?

Antwort: In der Version 6.6.1 kann beim Lesen von CSV-Dateien ein Fehler auftreten, wenn in einem Text das Listentrennzeichen (Komma) auftritt. Es wird dann der Text beim Listentrennzeichen abgehackt, sodass es zu Verschiebungen beim weiteren Lesen kommt. Der Fehler tritt z. B. auf wenn die Seriensimulationsdatei in der ersten Zeile "beliebiger Text" ein Komma enthält. Aufgrund der Verschiebung beim weiteren Lesen können aus dem 2. beliebigen Text Anfang und Ende des Ereignisses nicht mehr korrekt herausgelesen werden, sodass in den Ergebnislisten statt der Zeitpunkte der Text "Invalid DateTime" ausgegeben wird. Ab Version 6.6.2 ist dieser Fehler behoben.   <<zurück

DWA-Implementierung

5600 Frage: Im neuen Arbeitsblatt A-118 wird die Plotting-Formel für Überstau mit ny/M angegeben. Die alte Formel lautete ny/(M-1). Kann ich auch mit der neuen Formel rechnen?

Antwort: Bis Version 5.4 wurde die alte Formel ny/(M-1) verwendet, ab Version 6.1.1 gilt die neue Formel ny/M.   <<zurück

5601 Frage: Wird bei LANGZEIT die Korrektur der Regenhöhen gemäß Arbeitsblatt A-121 Kap. 4.4 durchgeführt?

Antwort: Zur Zeit nicht.   <<zurück

5602 Frage: Erfolgt auch eine Auswertung für Dauerstufen bis 72 Std. (KOSTRA) bzw. 6 Tagen (A 121)?

Antwort: Nein, zur Zeit liegt das Maximum bei 24 Std.   <<zurück

5603 Frage: War in der Version 6.1 noch ein Fehler in der Formel für die Einstauhäufigkeit?

Antwort: Ja, bei der Einstauhäufigkeit wurde noch durch M-1 dividiert statt durch M. Dieser Fehler wurde in der Version 6.2 korrigiert. (Die Formel für die Überstauhäufigkeit wurde bereits in der Version 6.1 geändert.)   <<zurück